Trocken, weit und schnell – Eckpunkte einer besonderen Saison

Bericht über die Saison 2017/18

Gleich mit großen Strecken begann die Saison. Die Thermik war gut und sehr verlässlich und die Basis lag meist bei über 5.000 m. Schon an den ersten Flugtagen gab es die ersten Tausender. Das gute Wetter blieb auch bis Mitte November so. Relativ einfach konnte geflogen werden. Und die frühen Gäste profitierten von diesen guten Tagen.

Dann gab es eine kleine Lücke – ziemlich blau wurde es (beim Frühstück waren Pullover und lange Hosen angesagt…). Die Streckengrößen variierten stark und es gab nur wenige Tage mit großen Distanzen. Die Schnittgeschwindigkeiten gingen runter. Erst gegen Ende November gab es wieder richtig gute Tage. Strecken an die 1.300 km kamen dabei heraus. Bis zum 10. Dezember steigerte  sich die Situation noch weiter. Anschließend gab es einen steten Wechsel zwischen recht guten Tagen und eher uninteressanten bzw. schwierigen Tagen mit großen blauen Einlagen.

Erst nach Weihnachten stabilisierte sich die gute Situation wieder und es gab viele Tage mit etlichen Tausendern. Das gute Wetter machte leine Pause um Neujahr, um dann noch einmal zur Hochform aufzulaufen. Um den 10. Januar gabs eine starke Steigerung. So konnte in diesem Jahr eigentlich jeder zufrieden sein – ganz gleich in welchem Zeitraum er in Pokweni zu Gast war. Immer gab es auch wirklich gute Tage.


Auch dieses Jahr gab es einige Rekorde. Diesmal konnte Alexander Müller
zwei Kontinentalrekorde mit einem Flug über 1396 km erreichen. Und die
dänische Crew auf der RD, Klaus Hagensen und Steffen Elberg, brachte es
auf insgesamt fünf dänische Rekorde. Einen besonderen Flug machte auch
Markus Frank: 1290 km mit einem 170er Schnitt. Kolossal!

Bei insgesamt 467 Flügen kamen 377.274,59 Kilometer zusammen. 53 Piloten waren daran beteiligt. Besondere Freude kam auf, als klar wurde, dass die magische Grenze von 100 bei den Tausendern in diesem Jahr deutlich überschritten wurde. Am Ende waren es gar 118 (nur im Rekordjahr 2014 hatte es bisher mehr gegeben).

Für Segelflieger sehr positiv war in dieser Saison, dass es kaum Niederschläge gab. Das Höhenhoch stand in der ganzen Saison ziemlich ortsfest über der Kalahari und verhinderte so, dass es hohe Ausbildungen von Cbs gab. Die mitunter angekündigten Cu congesti waren in der Regel harmlos und konnten risikolos umflogen werden. Allerdings ist es für das Land und die Tiere insbesondere recht problematisch, dass es noch keinen Regen gegeben hat. Vor allem der Farmer wurde deshalb zunehmend skeptisch. 

Besonders freut es das Team von Pokweni, dass in diesem Jahr alles heile geblieben ist und alle gesund und wohlbehalten die Saison überstanden haben. Das lag am disziplinierten und versierten Verhalten der Piloten. Insgesamt war die Stimmung in dieser Saison besonders positiv und die Pokweni-Crew freut sich schon auf das nächste Jahr.

Die Namibia Straßenkarte mit dem aktuellen Luftraumaufdruck und Entfernungskreis ab Pokweni

Namibia Karten zum Ausdrucken und für desktop*StrePla

Als erstes möchten wir Herrn Prof. Dr. Uwe Ulrich Jäschke danken, der es ermöglicht hat, das wir seine, in Namibia sehr weit verbreitete Karte kostenlos benutzen dürfen.

Ihr könnt also down loaden! In dem Zip Archiv welches Ihr downloaden könnt, entpackt Ihr eine PNG Datei. Diese könnt Ihr auf Eurem Drucker, am besten in DIN A3 ausdrucken.


Den Link zum Runterladen findet ihr unter Links

Der Flugplatz

Der Flugplatz besteht aus der knapp 2,7 km langen Bahn (Richtung: 35 bzw. 17) und der Pfanne (Richtung: 23 bzw. 05).

In Verlängerung der Startbahn 35 findet sich eine 50 m breite und 1400 m lange Notlandebahn, so dass bei einem etwaigen Motorausfall eine Landung geradeaus problemlos möglich ist.

Pokweni liegt in einer Höhe von 1.250 m und hat die Koordinaten S 23° 39' 00'' E 17° 43' 48''.

Gestartet wird normalerweise auf der 35. Bei starkem Wind aus der entsprechenden Richtung können die Einsitzer auch schon mal auf der 05 bzw. der 23 starten. Zur Landung stehen alle Bahnen zur Verfügung, bevorzugt wird abends oft die 05.

Auch wenn die Pfanne mal nach einem großen Schauer voll Wasser gelaufen ist, ist das Fliegen in Pokweni kein Problem. Gestartet und gelandet wird dann auf der langen Bahn (35 bzw. 17) und über einen Bypass werden die Flugzeuge vom Schattennetz dorthin gebracht.

Schattennetz schützt vor der Sonne

Seit nun schon neun Jahren gibt es ein Schattennetz, unter dem die Flugzeuge stehen können.

Dies ist für die Flugvorbereitung sehr praktisch. Nimmt das Schattennetz doch etwa 60 % der Sonnenstrahlung auf. So können die Piloten in aller Ruhe alles Notwendige erledigen - im Schatten.

Natürlich sind auch die Flugzeuge auf diese Weise besser vor der UV-Strahlung geschützt.

Luftraumkarten und Airspace 2015 / 2016

Notam as per DCA

FYWH FIR A0384/15

1510280500 1601311800

THE AIRSPACE BTN GND AND FL195 WILL BE DOWNGRADED TO CLASS G TO ACCOMMODATE GLIDING ACT AS DEFINED BY THE FOLLOWING COORDINATES: FROM 220000S0200000E A STRAIGHT LINE TO A POINT 222026S0185815E THENCE A STRAIGHT LINE TO A POINT 224900S0182900E THENCE A LONG THE 60DME ARC WHV TO A POINT AT 225422S0162943E THENCE A STRAIGHT LINE TO A POINT 225849S160524E THENCE ALONG THE 80DME ARC WBV TO A POINT AT 241639S0150000E THENCE A STRAIGHTLINE TO A POINT 270000S0150000E THENCE A STRAIGHT LINE TO A POINT 270000S0200000E THENCE BACK TO STARTING POINT AT 220000S0200000E TRAFFIC THROUGH THAT AREA TO TRANSMIT TIBA ON FREQ 123.4MHZ IN ADDITION TO 123. 8MHZ. F)GND G)FL195

CUB-Datei für StrePla

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