Saisonrückblick Pokweni 2016/17

Die Saison 2016/17 ist schon wieder beendet, alle Flugzeuge im Container. Das Wetter meinte es diesmal besonders gut mit den Segelfliegern, eine besonders gute Saison. In Pokweni wurden von 58 Piloten bei 448 Flügen 344.633,4 km (fast 100 Flüge bzw. 90.000 km mehr als im Vorjahr) zusammen geflogen. Davon waren 93 Flüge größer als 1.000 km. Die Saison verlief ohne große Schäden und dies ist dem umsichtigen und disziplinierten Verhalten der Piloten zu verdanken. Auch technisch gab es wenig Probleme. Die vielen Gäste und Piloten in Pokweni trugen zu einer besonders guten Stimmung und hilfsbereitem Miteinander bei. Das Team von Pokweni bedankt sich herzlich.

Pünktlich am 1. November begann die Saison schon mit den ersten Flügen und ganz schnell standen die meisten Flugzeuge unterm Schattennetz. Mitte November wurden die ersten Tausender geflogen, aber auch davor war das Wetter gut mit zuverlässiger Thermik und guten Basen. Aber ab dem 15. November wurden die Bedingungen noch um etliches besser. Die Steigerungen waren immens. Spitzenreiter war der 30. 11. 2017. Von Pokweni waren es 11 Strecken über 1.000 km, davon 2 über 1.300 km (in ganz Namibia waren es 43!). Das ist noch nie da gewesen. Das Erstaunliche an diesem Tag war, dass es ein Tag mit reiner Wolkenthermik ohne irgendwelche Konvergenzen war (die „Kante“ war nur wenig ausgeprägt und das erst sehr spät), aber im gesamten Segelfluggebiet Namibias standen gute Cumulanten, die nicht überentwickelten und absolut verlässliche Thermik mit großen Steigwerten lieferten und das bei einer hohen Basis. Dieser Tag wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ging aber auch der Dezember gut weiter. Der Osten zeigte sich etwas feuchter, aber immer noch passabel. Um die Jahreswende gab es dann die ersehnten Kantentage, allerdings nahmen auch Überentwicklungen zu und so musste mancher Flug doch im Laufe des Tages intensiv umgeplant werden, um ein gutes Ergebnis zu bekommen bzw. auch wieder zu Hause zu landen. Der Januar ließ sich dieses Mal eher schauerlich an. Trotzdem wurden auch da noch einige große Strecken geflogen. Nach den lang ersehnten Regenfällen verwandelte sich die Kalahari innerhalb von wenigen Tagen in eine grüne, blühende Landschaft, die an Frühlingsverhältnisse in Deutschland erinnern ließ. Für die Natur besonders wichtig, weil in den letzten Jahren die Trockenphasen zwischendurch doch immer recht groß waren. Fliegerisch gab es aber doch noch richtig gute Flüge und so endete die Saison mit recht zufriedenen Gesichtern.
Auch Rekorde kamen wieder zustande: Johan Luyckx erflog insgesamt mit drei Flügen 7 Rekorde.

Der Flugplatz

Der Flugplatz besteht aus der knapp 2,7 km langen Bahn (Richtung: 35 bzw. 17) und der Pfanne (Richtung: 23 bzw. 05).

In Verlängerung der Startbahn 35 findet sich eine 50 m breite und 1400 m lange Notlandebahn, so dass bei einem etwaigen Motorausfall eine Landung geradeaus problemlos möglich ist.

Pokweni liegt in einer Höhe von 1.250 m und hat die Koordinaten S 23° 39' 00'' E 17° 43' 48''.

Gestartet wird normalerweise auf der 35. Bei starkem Wind aus der entsprechenden Richtung können die Einsitzer auch schon mal auf der 05 bzw. der 23 starten. Zur Landung stehen alle Bahnen zur Verfügung, bevorzugt wird abends oft die 05.

Auch wenn die Pfanne mal nach einem großen Schauer voll Wasser gelaufen ist, ist das Fliegen in Pokweni kein Problem. Gestartet und gelandet wird dann auf der langen Bahn (35 bzw. 17) und über einen Bypass werden die Flugzeuge vom Schattennetz dorthin gebracht.

Schattennetz schützt vor der Sonne

Seit nun schon neun Jahren gibt es ein Schattennetz, unter dem die Flugzeuge stehen können.

Dies ist für die Flugvorbereitung sehr praktisch. Nimmt das Schattennetz doch etwa 60 % der Sonnenstrahlung auf. So können die Piloten in aller Ruhe alles Notwendige erledigen - im Schatten.

Natürlich sind auch die Flugzeuge auf diese Weise besser vor der UV-Strahlung geschützt.

Luftraumkarten und Airspace 2015 / 2016

Notam as per DCA

FYWH FIR A0384/15

1510280500 1601311800

THE AIRSPACE BTN GND AND FL195 WILL BE DOWNGRADED TO CLASS G TO ACCOMMODATE GLIDING ACT AS DEFINED BY THE FOLLOWING COORDINATES: FROM 220000S0200000E A STRAIGHT LINE TO A POINT 222026S0185815E THENCE A STRAIGHT LINE TO A POINT 224900S0182900E THENCE A LONG THE 60DME ARC WHV TO A POINT AT 225422S0162943E THENCE A STRAIGHT LINE TO A POINT 225849S160524E THENCE ALONG THE 80DME ARC WBV TO A POINT AT 241639S0150000E THENCE A STRAIGHTLINE TO A POINT 270000S0150000E THENCE A STRAIGHT LINE TO A POINT 270000S0200000E THENCE BACK TO STARTING POINT AT 220000S0200000E TRAFFIC THROUGH THAT AREA TO TRANSMIT TIBA ON FREQ 123.4MHZ IN ADDITION TO 123. 8MHZ. F)GND G)FL195

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