Container fertig gepackt

Die Saison 2021/22 ist schon wieder zu Ende. Alle Container sind gepackt und inzwischen ist wieder Ruhe eingekehrt. Das Wetter meinte es nicht immer gut, aber trotzdem waren gute und große Flüge möglich. Und vor allem war die Siason unfallfrei und auch mit der Pandemie gab es in Pokweni kein Problem.

In den nächsten Tagen wird es auf der Seite "Fliegen" einen ausführlichen Bericht über die Saison 21/22 geben.

Start im Minutentakt

Die Saison nähert sich der Zielgeraden und immer mehr Stellplätze unter den Schattennetzen sind inzwischen leer. Aber trotzdem gibt es noch eine Reihe Piloten, die fliegen möchten und sich auf den Weg an die Wolken machen. Die Vorhersage sprach von Wolken bei Gobabis (ein Name, den in dieser Saison jeder kennt), aber es war auch von Überentwicklungen im Osten die Rede. Und vor allem erstmal Blauthermik, ab 12.00 Uhr gut nutzbar.


Und so saßen heute um Dreiviertel 12 ein knappes Dutzend Flugwillige unter den Sonnenschirmen am Start bei der 35 und die Flugzeuge waren im Halbkreis aufgestellt worden. Da noch kaum Luftbewegung herrschte, wollte auch niemand der erste sein. Stattdessen gab es Dönnekes aus vergangenen Fliegerzeiten. Allerdings war im Nordosten schon ganz deutlich Wolken, zum Teil auch sehr hohe Entwicklungen zu sehen.


Bis dann endlich einer aufstand! Sofort folgten alle zu den Flugzeugen (irgendwo schon mal was von Herdentrieb gehört?), man bereitete sich entsprechend vor. Und schon ging es los. Innerhalb von 10 Minuten waren alle gestartet und da blieb nur ein bisschen Staub. Auch der verflog und die Pfanne in Pokweni sah so still aus wie vorher.

Auf nach Okakarara!

Auf nach Okakarara!

In dieser Saison hat sich bei vielen ein neuer Wendepunkt eingeprägt, der sich durch die meist guten Wetterlagen im Nordosten mehr und mehr als interessant erweist: Okakarara.

Der Ort Okakarara mit ca. 3.700 Einwohnern liegt ca. 250 km nordnordwestlich von Gobabis, ganz in der Nähe befindet sich das Waterbergmassiv.

Am 30. flogen Klaus Wonneberger und Walter Binder mit ihren EBs dorthin. Der Tag begann in Pokweni ohne Wolken (und das sollte dort auch den ganzen Tag so bleiben), aber im NE wurden Cumulanten erwartet. So machten sich die beiden gegen Mittag im Blauen bei recht niedriger Basis (max. 3500m wurden da zunächst erreicht) auf den Weg. Bei Witvlei gabs die ersten Wolken und auch gleich einen erheblichen Basisanstieg, quasi ein „Stockwerk“ höher, knapp 4300m. Von da ab wurde viel geradeaus geflogen, wegen der Höhenbeschränkung auf FL 145 musste das Steigen sehr oft in Fahrt umgesetzt werden. Aber so ging es gut vorwärts. Die beiden erreichten gegen halb vier ihr Ziel und konnten von dort aus auch noch einen Blick auf den großen und kleinen Waterberg werfen. Ziemlich eindrucksvoll!

Aber jetzt lag der Rückweg an. Und bei dem angesagten Westwind von bis zu 25 kt würde das nicht so einfach werden. Aber auch der Rückweg unter den Wolken war wie auf der Hinweg recht gut mit viel Geradeausglug. Bei Gobabis konnten sie die volle Höhe wieder nutzen, es ging dort bis 5.600m und damit war man schon fast bei der Endanflughöhe. Es standen auf Kurs Richtung Heimat noch ein paar Cus und so blieben die beiden recht hoch und erreichten die Heimat relativ unbeschadet mit einem erheblichen Höhenüberschuss. Wieder mal ein schöner Flug!

Gamedrive zu Weihnachten

Am ersten Feiertag startete ganz Pokweni schon früh zu einem Gamedrive. Noch vor Sonnenaufgang fanden sich alle Gäste an den zwei Uris ein (Spezialfahrzeuge, die besonders für das Fahren durch die Dünen geeignet sind). Es war noch ziemlich kühl und manch einer hatte sich bez. Der Temperaturen verschätzt.

Deshalb gab es schon bald oben auf einer Düne den ersten Kaffee oder Tee mit Keksen zum Eintunken. Das brachte wieder ein bisschen Wärme. Danach ging es richtig los und schon bald verließ Jos van der Merwe die Farmwege und fuhr mitten durch den Busch. Da das Gras noch ziemlich hoch steht, musste er besonders vorsichtig sein, um nicht von einem Erdferkelloch überrascht zu werden.

Schon bald wurde eine Herde Oryx gesichtet. Das ist immer das Highlight, weil diese Tiere doch recht scheu sind. Und so ist es ein Glück, wenn Jos ganz schnell weiß, wo er suchen muss. Tatsächlich gelang es, so nah heran zu kommen, dass etliche Fotos gemacht werden konnten bzw. im Fernglas gut gesehen werden konnte, was für majestätische Tiere das doch sind, perfekt für diese warme Gegend ausgerüstet mit einem „Kühlsystem“ im Kopf.

Aber auch jede Menge anderer Tiere wurden gesichtet: überall streiften Springböcke herum, die kleinen Steinböcke waren ebenfalls schon unterwegs, Perlhühner liefen gackernd von dannen, mehrere Riesentrappen fühlten sich von den frühen Besuchern gestört, ein Gelbschnabeltoco erhob sich lauf schimpfend, genauso eine Gackeltrappe, auch die Erdhörnchen sammelten schon munter ihr Weihnachtsfrühstück ein. Im Moment sind in der Gegend von Pokweni Hunderte von Queleas, die eigentlich eher weiter im Norden zu Hause sind, angekommen. Sie erfreuen sich an den Unmengen von Samen. Das Bild, wenn sie sich im Schwarm erheben und einige Runden drehen, bevor sie sich wieder niederlassen, ist schon sehr eindrucksvoll.

Eine besondere Aufgabe waren noch die Strauße. Wegen ihrer großen Geschwindigkeit hat da das Auto im Busch keine Chance. Aber trotzdem gab es etwas Besonderes: Zwei Strauße kamen relativ dicht an den Autos vorbei, einer hockte sich immer wieder auf den Boden. Die Erklärung: vermutlich hatten die beiden noch sehr kleine Junge oder sogar ein Gelege. Und diese Aktionen waren der Versuch, die ungewünschten Gäste vom Nachwuchs abzulenken. An anderer Stelle fanden sich noch alte Straußeneier. Noch mehrfach wurden an den Dünen Strauße gesichtet, aber sie verschwanden recht schnell wieder.

Irgendwann begann bei allen der Magen zu knurren und da ging es zurück zur Farm und zu dem leckeren Weihnachtsfrühstück. Eine tolle Tour!

Merry Christmas and a happy New Year

Das Team von Pokweni wünscht allen Freunden und Freundinnen, Gästen und Daheimgebliebenen ein gutes Weihnachtsfest und alles Gute zum Neuen Jahr.

Es konnte recht gut geflogen werden und das Pokweni-Team wünscht für 2022, dass viele wieder den Weg hierher finden.

Aber erstmal schöne Feiertage!

Einmal rund um Windhoek

Einen nicht ganz alltäglichen Flug konnte in der letzten Woche Josef Eder mit seiner EJ machen: Er flog einmal im Uhrzeigersinn um Windhoek herum.

Zuerst ging es von Pokweni aus in den Nordwesten nach Rehoboth und eigentlich sollte sich eine Linie nach Süden bilden. Die ließ aber auf sich warten bzw. entwickelte sich im Laufe des Tages nicht weit. Also entschloss sich Josef Eder zusammen mit Alexander Müller den Flug um Windhoek herum auszuprobieren. Die beiden flogen von Rehoboth weiter nach Norden, zunächst noch unter Wolken und einigermaßen passabel, allerdings war so etwa 160 km nördlich von Pokweni die Bewölkung zu Ende und wie sich bald herausstellte auch die Thermik. So gab es ein weites Stück (ca. 50 km), wo die Luft sehr still war, und erst in großer Entfernung wieder Cus zu sehen waren.

Insgesamt 1000 Höhenmeter gingen auf dieser Strecke verloren, aber danach gab es guten Anschluss und die folgende Strecke nördlich der TMA von Windhoek International lief wie am Schnürchen. Lediglich mussten die beiden immer wieder aufpassen, dass sie der FL 145 nicht zu nahe kamen. Das erhöhte aber den Schnitt. Trotz der Höheneinschränkung war dieser Teil der beste.

Allerdings zeichnete sich dann am Horizont quasi ein Problem ab, dem die beiden Piloten zunehmend näher kamen: Im Osten fand sich eine Schauerlinie von West nach Ost, die es zu umfliegen galt. Das war nur im Osten möglich. Danach fanden sich Wolkenstraßen von NW – SE, nahezu ideal in Richtung Gobabis und Ziel Aminuis. Das war ein sehr schneller Abschnitt, immer an der Basis. Allerdings wurde auf dieser Strecke klar, dass die beiden auf die westlichste Konvergenzlinie gelangen mussten. Dazu mussten ca. 50 km diese Wolkenreihen unterflogen werden, bis wieder an der Sonnenseite ein Wiedereinstieg in die Thermik möglich war.

Danach war noch ein Zacken nach Südosten möglich, so dass das Dreieck noch etwas größer gezogen werden konnte. Und der Rest war ziemlich entspannter Heimflug. Ein toller Flug mit schönen Eindrücken aus einer Region, die man nicht alle Tage zu Gesicht bekommt! Und erstaunlicherweise ergab die Wertung im OLC noch mehr als 1.000 km, trotz der vielen Umwege.

Endlich! Die Diagonale!

Schon in den letzten Novembertagen kam im Wetterbericht immer mal das Wort "Diagonale" vor. Angesichts einiger häufiger Flüge in den Nordosten bei Blauthermik, aber es fehlte doch der Glaube.

Aber am 1. Dezember sah der Wetterbericht doch wirklich gut aus. Also standen alle ziemlich schnell am Start, schon kurz nach 11 Uhr waren alle gestartet. Die Abflugrichtungen unterschieden sich etwas: einige machten erst einen Schenkel nach Norden, einige flogen den kürzesten Weg nach Osten an die Wolken und einige Mutige flogen direkt nach SE. Letztendlich trafen sich alle an der Wolkenlinie nach Mata Mata. Und es ging ziemlich gut, mal eine kurze Unterbrechung der Reihungen, aber immer wieder gab es Anschluss. Einige drehten in Mata Mata (ca. 350 km von Pokweni entfernt) um, aber die weitesten flogen bis zu 430 km nach SE.

Für den Rückweg war mit stärkerem Wind zu rechnen, aber das war kein Problem, weil die Konvergenz richtig gut ausgebildet war. Hier ergab sich die Frage, wann nach W in Richtung Pokweni abbiegen. Im Norden wurde es zunehmend dunkler. Für einige gestaltete sich dieser Rückweg doch etwas spannend, weil sich die Wolkenwurst ziemlich ausgebreitet hatte und in diesem Bereich wegen fehlender Sonneneinstrahlung kaum noch Thermik zu finden war. Es gab einige Glückspilze, die mitten in diesem dunklen Teil nochmal bis an die Basis steigen konnten und dann mit knapp 5000m noch mal ein bisschen Dreieck nach Westen erzeugen konnten.

Fazit dieses Tages: von Pokweni aus kamen mehr als 11.000 km zusammen, zwischen 1200 und 850 war die Marge. Alles in allem ein Supertag!

Wer findet eine Wolke?

Seit einigen Tagen gibt es hier in Namibia einen stahlblauen Himmel. Für Segelflieger ist das nicht das Optimum an Flugbedingungen. Trotzdem gab es in den letzten Tagen recht schöne Flüge. Da kamen auch immer wieder mehr als 700 km zusammen. Die Basis stieg auch weiter an. Nur die Wolken fehlten schon sehr.

Beim Briefing gab es dann eine neue Tagesaufgabe von Axel Nuss: "Wer bringt ein Foto von einer Wolke mit?" Es gab einiges Gelächter, aber während des Fluges im Funk die freudige Äußerung: "Da ist eine Wolke!" Aber leider weit weg und nur sehr kurzlebig. Aber immerhin!

Saison ist schon gut in Fahrt gekommen

Seit dem 5. November herrscht in Pokweni reger und stetig zunehmender Flugbetrieb. Schon etliche Flüge mit mehr als 1000 km sind dabei und die Wetterverhältnisse sind sehr vielversprechend.

Für viele der derzeitigen Gäste wurde die Zeit hier sehnsüchtig erwartet, zumal die letzte Saison ausfiel und auch die Sommersaison 21 nicht so die allerbeste war. So freuen sich die Gäste an allem, was das Fliegen hier so interessant macht: hohe Basis, starkes Steigen und große Flächen, die gleichmäßig gut genutzt werden können.

Aber auch Sundowner und andere Aktivitäten neben dem Fliegen kommen nicht zu kurz.

Die Container sind angekommen. Die Saison 2021 / 2022 kann beginnen

Reiseinformationen für alle Piloten und Gäste, die Pokweni in der Saison 2021 / 2022 besuchen

Wir gehen davon aus, dass alle unsere Gäste bei Beginn ihrer Reise vollständig geimpft sind.


Alle Mitarbeiter sowie die Familie van der Merwe sind bereits vollständig geimpft.

Die Taxifahrer, die euch auf die Farm fahren sind ebenfalls vollständig geimpft.


Die Coronalage in Namibia hat sich in den letzten Wochen verbessert.

Mittlerweile sind die Inzidenzzahlen erheblich gesunken und die Impfbereitschaft

in der Bevölkerung nimmt zu.


Mittlerweile gibt es fast täglich Flüge von Frankfurt nach Namibia.

Alle wichtigen Informationen bezüglich der Einreise nach Namibia, sowie der Rückreise nach Deutschland findet ihr unter :

https://www.auswaertiges-amt.d...


Zur Zeit gilt für die Einreise nach Namibia:

  • Einreisende , müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als sieben Tage ab Abstrich ist und von einem im Land der Abreise zertifizierten Labor ausgestellt wurde. Auch für Reisende, die gegen COVID-19 geimpft sind, besteht bei Einreise die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen PCR-Tests.
  • Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen
    sowie zwei Gesundheitsformulare, diese findet ihr unter folgenden Links:


Das Pokweni Team freut sich, euch alle in Pokweni begrüßen zu können

Axel Nuß

Buchungen für die Saison 2021 / 2022 sind ab sofort möglich

Leider mussten wir, aus bekannten Gründen der Vernunft diese Saison ausfallen lassen.

Wir schauen aber sehr optimistisch auf die folgende Saison 2021 / 2022 und gehen davon aus, dass wir vom 01.11.2021 bis zum 18.01.2022 fliegen werden.

Buchungen werden ab sofort entgegen genommen.

Bitte kontaktiert : Conrad Gerte unter folgenden Kontaktdaten

E-Mail: conrad.gerte@web.de

Telefon: 02162 / 9 194 652

Bleibt alle gesund


Chartermöglichkeiten

EB29 DR Doppelsitzer freie Termine auf Anfrage
ASG32 Mi Doppelsitzer 19.12.2021 03.01.2022
Nimbus 3DM Doppelsitzer 16.12.2021 19.01.2022
Nimbus 4 DM Doppelsitzer 01.12.2021 19.01.2022